Kreismuseen Alte Bischofsburg
mit Museum Dreißigjähriger Krieg und Ostprignitzmuseum
Wittstock

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Antje Zeiger

Amtshof 1 - 5
16909 Wittstock

Telefon (03394) 433725
Telefax (03394) 449078

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.mdk-wittstock.de

Öffnungszeiten:
1.09. - 30.04.: Di. & Do. 9:00 - 16:00 Uhr, Mi. 9:00 - 17:00 Uhr, Fr. 9:00 - 14:00 Uhr, Sa. 13:00 - 16:00 Uhr, So. 11:00 - 16:30 Uhr (am 24.12.; 25.12. sowie 01.01. geschlossen)
1.05. - 31.08.: Di. - Do. 9:00 - 17:00 Uhr, Fr. 9:00 - 15:00 Uhr, Sa. & So. 11:00 - 16:30 Uhr

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Das Ostprignitzmuseum - ebenfalls nach Neugestaltung 1998 wiedereröffnet - bietet Ausstellungen zur dörflichen und kleinstädtischen Lebensweise der Prignitz, zur Geschichte der Region und der Stadt Wittstock und zur DDR-Zeit. Jährlich werden zudem mehrere Sonderausstellungen angeboten.

 

Bereits 1271 hatten die Havelberger Bischöfe ihre Residenz nach Wittstock verlegt und die Burg zu einer sehenswerten und trutzigen Anlage ausgebaut. Der 32 m hohe Turm ist der letzte vollständig erhaltene Zeuge der alten Burganlage. 1995 - 1998 war die "Bischofsburg" europäisches Förderprojekt. Die gesamte Anlage wurde restauriert, rekonstruiert und umgestaltet. In dieser Zeit entstand im Turm auch das "Museum des Dreißigjährigen Krieges".

 

Das erste Museum dieser Art in Deutschland entstand in einem vierjährigen Projekt unter Schirmherrschaft des brandenburgischen Ministerpräsidenten Manfred Stolpe im Turm der Burg.

 

"7 Etagen zum Frieden", so überschrieb die FAZ einen Ausstellungsbericht. Über einen Einstimmungsraum stößt der Besucher zu den Ursachen des Krieges vor, erfährt von den Leiden der Menschen im Krieg, von der Kriegsgesellschaft, den großen Schlachten - insbesondere der von Wittstock - und schließlich vom Erschöpfungsfrieden von1648.

 

Eine Vielzahl von Sachzeugen erlaubt einen Einblick in dieses düstere Kapitel deutscher und europ. Geschichte. Zu den bemerkenswertesten Originalstücken gehören Jaques Callot's großer und kleiner Zyklus der "Kriegsübel", die erste illustrierte Gesamtausgabe des "Simplicissimus" und zahlreiche Autographen. Unter den Waffen und Ausrüstungsgegenständen sind hervorzuheben: ein Pappenheimer Harnisch, eine Wallbüchse und eine originale Kriegskasse. Außerdem Hellebarden, Blankwaffen, Bandeliers... Auch ein Pestfloh verfehlt seine Wirkung nicht.

 

Dank eines Akustik-Guide-Systems (deutsch, englisch und schwedisch) kann sich der Besucher gut orientieren. Als Ergänzung zur Ausstellung empfiehlt sich eine Besichtigung der Räume für Museumspädagogik und gegebenen Falles die Teilnahme an einem Projekttag.

 

Zu den 7 Ebenen des Krieges... 

 

Wittstocks Museumstraditionen reichen bis ins Jahr 1879 zurück, leider fehlen die Sammlungen aus dieser Zeit. 

Nach den Kriegswirren begann 1954 wieder ein kleines Museum zu arbeiten, das seit 1957 als Kreisheimatmuseum in den Turm der alten Burg zog. 

Gezeigt werden heute neben der Stadtgeschichte Wittstocks als Zentrum der Region die landschafts- typischen Handwerke, vor allem Schlosserei, Böttcherei und Schuhmacherei, aber auch die über den engeren Raum hinaus wirkende Töpferei (Blumenthaler Keramik) und die Glasmacherei. Mehr als 10 Glashütten diesseits und jenseits der mecklenburgischen Grenze bestanden im Raum Wittstock. 

"Von der Tuchmacherei zum Obertrikotagenbetrieb" ist ein Ausstellungsteil überschrieben, der Wittstocks bedeutendstes Gewerk über Jahrhunderte verfolgt und mit der Schließung des Großbetriebes 1993 endet. 

Neben einer regionalen DDR-Ausstellung aus dem Jahre 1984 kann auch ein historisches Schulzimmer (1909) besichtigt werden; ja, 

Gruppen dürfen auch an einer Unterrichtsstunde aus längst vergangener Zeit teilhaben.

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Landesgartenschau in Wittstock (Laga 2019)

(01.05.2018)

Ab 18.04.2019 findet in Wittstock die Landesgartenschau statt. Das Museum ist normal geöffnet. Allerdings bitten wir Sie um Ihr Verständnis, dass in diesem Zusammenhang umfangreiche Baumaßnahmen stattfinden, die zu Einschränkungen führen können. Dies betrifft insbesondere den Amtshof vor dem Museumskomplex.