FK Hansa Wittstock - Abteilung Fußball

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Der Name "Hansa" stammt schon aus den Zeiten nach dem 1. Weltkrieg. Das erste Spiel wurde am 11.Oktober 1931 ausgetragen. Nach zahlreichen Umbenennungen besann sich der Verein auf alte Traditionen und trägt seit 1991 wieder den Namen "FK Hansa Wittstock 1919 e.V.". Mittlerweile zählt Hansa Wittstock zu den leistungsstärksten Vereinen im Land Brandenburg. Die Abt. Fußball, mit 13 Mannschaften im Spielbetrieb und ca. 300 Mitglieder, ist im gesamten Verein Hansa Wittstock der zahlenmäßig stärkste Bereich. Ein sehr hohes Augenmerk wird dem Wittstocker Nachwuchs gegeben. Neben einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung für alle Jugendlichen, sind die sportlichen Erfolge beispielgebend. Zahlreiche Landes- und OPR-Kreismeisterschaften zeugen von einer sehr guten Trainerarbeit.


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Wittstock beendet Stüdenitzer Serie - Hansa kurz vor dem Aufstieg

(02.06.2010)

FK Hansa Wittstock II – SV 1912 Stüdenitz   5:1 (2:0)

 

Eigentlich hatte man sich bei den Gästen sehr auf diesen Vergleich gefreut, doch bereits vor dem Spiel hatte der Stüdenitzer Trainer einige Sorgenfalten im Gesicht. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Abwehrchef Robert Toppel musste er auch auf sein Sturmduo Sven Rehfeldt/ Martin Bayer verzichten, außerdem standen Guido Keiler, Heiko Apitz und Thomas Lamprecht nicht zur Verfügung. Doch in den ersten Minuten des Spieles machte man dann der favorisierten Heimelf das Leben sehr schwer, vor allem Sandro Scheffler konnte nicht gestellt werden, doch der Spielmacher schoss den Ball bei seiner besten Chance (10. Minute) knapp am Tor vorbei. Wittstock wurde erst ab der 20. Minute besser, vorher agierten sie sehr nervös. Einen Stellungsfehler der Gästedefensive nutzten sie eiskalt zur 1:0- Führung. Nur kurze Zeit später patzte aber auch die Abwehr der Gastgeber, doch Spielertrainer André Ehlert zeigte Nerven und schoss den Ball über das Tor. Danach übernahmen die Platzherren das Spiel und erhöhten vor der Pause noch durch einen Foulelfmeter auf 2:0.

 

Nach dem Seitenwechsel agierte Stüdenitz wieder besser, und nach Zuspiel von Sandro Scheffler vergab erneut Ehlert eine sehr gute Chance, nur wenig später auch der aufgerückte Maik Rehfeldt. Als Thomas Schmidt im Strafraum am Trikot fest gehalten wurde, verwandelte Sandro Scheffler den folgenden Elfmeter sicher zum 2:1. Nun wurde es noch einmal spannend, doch die Wittstocker überstanden die folgenden Minuten schadlos. In der 64. Minute entschieden sie dann mit dem 3:1- Treffer dieses wichtige Heimspiel und dominierten dann bis zum Schlusspfiff. Zwar versuchten die Gäste dagegen zu halten, doch vor allem beim Abschluss waren sie nervenschwach. Wittstock wirbelte mit der Führung im Rücken die Gästedefensive einige Male durcheinander, doch im Gästetor zeigte Horst Straßberger eine gewohnt abgeklärte Leistung und verhinderte einige Male fällige Gegentreffer. Beim 4:1 und 5:1 war aber auch der Stüdenitzer Keeper machtlos, ansonsten vergaben auch die Platzherren noch viele Torchancen kläglich.

 

Ein Kompliment an Schiedsrichter Wolfgang Schlag, der ohne Karten in diesem Spiel auskam, das hatten die Stüdenitzer erst ein Mal in dieser Serie geschafft.

 

Damit ging die Serie von sieben Spielen ohne Niederlage für Stüdenitz zu Ende, die Wittstocker Reserve hingegen steht durch den verdienten Dreier kurz vor dem Aufstieg in die Kreisliga, nur theoretisch ist ihnen ein Aufstiegsplatz noch nicht sicher. „Heute müssen wir diese Niederlage akzeptieren, Wittstock war spielerisch besser und wir konnten vor allem die Ausfälle unserer Stürmer nicht kompensieren. Am nächsten Sonntag werden wir noch einmal alles geben, denn wir wollen uns von unseren Heimzuschauern mit einem Sieg verabschieden.“ (Trainer A.Ehlert)     

 

SV 1912 Stüdenitz: Horst Straßberger – Maik Rehfeldt, Christian Granzow, Brian Borck, André Ehlert (63. Michael Gendera), Cornelius Vettin, Thomas Schmidt, Patrick & Sandro Scheffler, Denny Rapski, Dirk Reiche    

Foto zur Meldung: Wittstock beendet Stüdenitzer Serie - Hansa kurz vor dem Aufstieg
Foto: Wittstock beendet Stüdenitzer Serie - Hansa kurz vor dem Aufstieg