Fußballklub Hansa Wittstock 1919 e.V.

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Bernd Stebner

Meyenburger Chaussee 6
16909 Wittstock

Telefon (03394) 441759
Telefax (03394) 44884

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Homepage: www.fk-hansa-wittstock.de

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Geschichte des FK Hansa Wittstock 1919 e.V. Und die Hansa Fußballer gehören noch immer zur Tannenkoppel. Gleich nach dem 1. Weltkrieg gründeten die Fußballer "ihre" Hansa. Über die Entwicklung des Vereins liegen mir kaum Unterlagen vor, erst als man am 11. Oktober 1931 den "Hansa Sportplatz" am Sudrowshofer Damm einweihte, nahmen die Zeitungen davon Notiz: "Mit der Anlage eines eigenen Sportplatzes beschäftigt sich der Fußballklub Hansa, der große Platz mit Rasen eingesäht, wird von einer 400 m langen Laufbahn umgeben. Spielfeld und Laufbahn sollen durch eine Barriere gegen den Zuschauerplatz abgegrenzt werden. Zu beiden Seiten des Eingangs von der Chaussee aus durch den Tannenstreifen werden Schmuckbeete angelegt. Der Platz, der an zwei Seiten von hohen Tannen umgeben ist, liegt geschützt und schön und dürfte eine ideale Sportanlage sein. Und so war es dann auch. Ich erinnere mich, dass wir als Zuschauer oft die Hansa-Hymne anstimmten: Blau und Weiß wie lieb ich dich, andere Farben die kenn ich nicht, und so lang ich noch ein Sportsmann bin, zu den Farben blau und weiß da ziehts mich hin. Die Einweihungsfeierlichkeiten fanden dann am Abend im Hotel Zimmermann in der Burgstraße mit einem großen Ball statt. In der Folge hatten die Zeitungen immer einen Platz für die Sportberichte frei - die Hansa musste sich mit Vereinen aus Perleberg, Kirchmöser, Brandenburg, Pritzwalk u.a. messen. Von 1931 bis zum Kriegsbeginn waren es nur acht Jahre, dann wurden viele Sportfreunde eingezogen und der Spielbetrieb unterbrochen. Von 1933/34 liegt mir ein Foto vor - den Trainer Georg Lotzien, die Brüder Minkwitz, Torwart Hamann, Erich Peinert und die Spieler Dammann, Schöllknecht, Döterlin, Schmidt, Seehase und Parnitzky kannte bald jedes Kind in Wittstock. Warum aber dieser herrliche Waldsportplatz eingehen musste und eine Kieferschonung angelegt wurde, das ist kaum nachzuvollziehen. Neben diesem Waldstück wurde in unserer Zeit der Stahl-Fußballplatz eingerichtet. In der Nachkriegszeit wurde natürlich der Fußballsport im verstärkten Maße betrieben, aber die Sportler konnten sich nur in einer Betriebs-Sportgemeinschaft vereinigen. 1948 bildete sich die "BSG Lok Wittstock" mit verschiedenen Sektionen, auch die Fußballer waren sehr erfolgreich, einer ihrer Trainer war auch Otti Pape, der schon bei Hansa gespielt hatte. Die Lok-Jugend hatte mit den Trainern Wolf Schneider und Heinz Sippel landesweite Erfolge. In dieser Zeit entstand auf der linken Seite der Straße das Stadion des Friedens. Diese Lok-Fußballer hatten nun den legendären Hansa-Klub zu vertreten - denn es dauerte bis zum Jahre 1993, bis man auf die Idee kam Hansa Wittstock wieder ins Leben zu rufen, auch die Vereinsfarben blau und weiß kamen wieder zur Geltung. Der 1. Vorsitzende Bernd Warminski rief dazu auf. Im September 1993 war alles gelaufen, vor allem der Jugendsport sollte ein Hauptanliegen sein - allein 135 Jungen und Mädchen standen derzeit voll im Training. Man hatte dann 1994 den Mut, die Mannschaft von Werder Bremen nach Wittstock zu holen. Hoffnungen auf einen Sieg machte man sich natürlich nicht, aber dass es dann 18 Tore wurde, die der Hansa-Torwart einfing, das war nicht geplant - dennoch war es eine große Reklame für den Fußball in Wittstock überhaupt. Das im Mai 1994 der erste OPR-Meister und Pokalsieger der FK Hansa Wittstock 1919 wurde, erhöhte die Erwartungen auf eine erfolgreiche Zukunft... - Inzwischen haben sich auch andere Sportarten zu Hansa gesellt - auch wir Kegler sind seit 1995 Mitglieder des FK Hansa Wittstock 1919. Erstmals fand im Juli 1999 wieder ein Ball für alle Sportler im Stadion des Friedens stand. 1999 haben die Damen der Gymnastik und 2003 die Volleyballer sich dem Verein angeschlossen. Im Jahre 2000 schaffte es die B-Jugend in die Regionalliga Nord aufzusteigen. Leider war es nur ein "Schnupperjahr". (Quelle: fk-hansa-wittstock.de)

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